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Trinkgeld in den USA

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Tipps zum Thema Trinkgeld in den USA

Für viele Besucher in den USA ist das Thema Trinkgeld (engl. Tips oder Gratuities) verwirrend, und die Frage wem gebe ich Trinkgeld und wieviel ist insbesondere für internationale Gäste ungewohnt.

Darum haben wir ein paar Tipps für Tips und der Trinkgeld-Kultur in Amerika zusammengestellt.

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Ein Grund warum das Trinkgeld geben so verwirrend ist, ist die Tatsache das der Brauch ursprünglich als Belohnung für eine gut erbrachte Bedienung oder Dienstleistung angedacht war, sich aber mehr und mehr als erforderliche Zusatzzahlung für das Personal entwickelt hat.

Die meisten Restaurants in den USA dürfen z.B. ihren Angestellten deutlich weniger als den angemessenen Mindestlohn zahlen, mit dem Verständnis, dass diese die Differenz durch Trinkgelder wieder ausgleichen.

Ohne Trinkgeld wären viele Jobs einfach nicht profitabel.

Auf der anderen Seite können sich insbesondere in den großen Städten wie New York gute Barkeeper und Kellner durch hervorragende Arbeit mehr verdienen als ihre jeweiligen Kollegen im Ausland.

Nicht jeder stimmt dieser Trinkgeld-Kultur zu, allerdings wäre es nicht fair den Angestellten gegenüber deswegen kein Trinkgeld zu geben.

Free Tours by Foot hat ein paar Tipps zum Trinkgeldgeben gesammelt:


Tipps zum Trinkgeldgeben

1. Bezahlen Sie nicht doppelt Trinkgeld.

Besonders in den Touristengegenden sind Restaurants auf die Unwissenheit einiger Gäste bezüglich Trinkgeld vorbereitet indem Sie eine Zusatzgebühr (engl. service charge) von 18% auf die Rechnung stellen.

Daher empfiehlt es sich die Quittung genauestens durchzulesen, um eine Doppelzahlung zu vermeiden.

2. Haben Sie $1 Scheine dabei.  

Viele Besucher machen sich über die endlosen $1 Scheine lustig, dabei sind die kleinen Geldscheine in den USA unabdingbar, damit Sie jederzeit Trinkgeld geben können.

 

One Dollar Bill

 

Trinkgelder werden zudem lieber in bar, anstatt per Kreditkarte angenommen.

3. Seien Sie unvoreingenommen.

Verurteilen Sie die Trinkgeld-Kultur nicht von vornherein. Die Welt ist voller unterschiedlicher Bräuche, die für Außenstehende vielleicht keinen Sinn machen.

Sie werden beim Trinkgeld geben nicht etwa übers Ohr gehauen, sondern tragen nur Ihren verantwortungsvollen Teil dazu bei, wie jemand für seine Leistung vergütet wird.

4. Brechen Sie Vorurteile.

Um es ganz direkt auszudrücken: Internationale Besucher aus Europa und der Welt sind hierorts für ihre mangelnden Trinkgelder bekannt und gefürchtet.

Oftmals erklärt dieses Vorurteil, warum im Restaurant nicht Sie, sondern Ihr Nachbartisch zuerst bedient wird.

An einem Abend in der Bar lohnt es sich dem Barkeeper, wie üblich $1 pro Getränk an Trinkgeld zu geben, dann lässt er Sie bei Ihrer 2. Bestellung nicht allzu lange warten.


Hier sind einige Empfehlungen für die üblichen Bereiche und Beträge von Trinkgeldern:

  • Taxis: 15% des Gesamtpreises, und mehr wenn sie Ihnen beim Gepäck helfen. In vielen Taxis kann man mittlerweile mit Kreditkarte bezahlen. Hierbei empfiehlt sich allerdings das Trinkgeld in bar auszuzahlen, um dem Fahrer Gebühren zu ersparen.
  • Kellner: 15% bis 20% des Gesamtpreises der Rechnung für eine gute Bedienung, und mehr für herausragende Bedienung. Für Gruppen ab 6 oder mehr Personen setzen viele Restaurants das Trinkgeld automatisch als „Service Charge” auf die Rechnung. Für den Fall, dass die Bedienung wirklich schlecht war, ist es ok nur 10% an Trinkgeld zu geben. Vergessen Sie dabei nur nicht, dass ihr Trinkgeld oft auch mit den anderen Angestellten geteilt wird.
  • Barkeepers: 15% bis 20% der Gesamtrechnung, oder mindestens $1 pro Getränk. Falls Sie eine Runde an 4-5 Getränke bestellen, reichen $2-$3 auch aus.
  • Zimmerservice: 15% der Gesamtrechnung, aber stellen Sie vorher sicher, dass es nicht bereits auf der Quittung mitinbegriffen ist.
  • Portier: $1-$5 für hilfreiche Informationen oder Hilfestellung. Sie müssen jedoch nicht jedes Mal Trinkgeld geben.
  • Hotelpage: mind. $2 und $1 für jedes zusätzliches Gepäckstück.
  • Zimmermädchen: $3 bis $5 pro Person pro Nacht.
  • Stadtführer: Falls Sie an einer anderen Stadtführung teilnehmen, für die Sie ein Ticket gekauft haben, erwarten die Stadtführer ein angemessenes Trinkgeld von ca. $5 pro Person.
    Anders als bei anderen Anbietern basieren Stadtführrungen von Free Tours by Foot  auf dem Zahl-was-du-willst Prinzip. Sie selbst bestimmen wie gut Ihnen Stadtführer und Stadtführung gefallen haben.
  • Gepäckabgabe: Falls Sie ihr Gepäck im Hotel zwischenlagern wollen, kann ein kleines Trinkgeld von $5-$10 den Unterschied zwischen einem Ja oder einem Nein machen. 

+++Mehr Informationen zu unseren Stadtführungen in New York finden Sie hier!+++

About The Author

Anne Wittig

Anne was born in East Berlin and came of age in the unified city. She has an intimate relationship with her city of birth and still calls Berlin home. For the past 10 years, she has managed and written Free Tours by Foot's Berlin blog, detailing the best places to go, where to stay, and what to do in her hometown. This blog has been featured on Berlin's official website, mainstream press like Berlingske, and local blogs like Berlinforallthefamily.com. Over 14,000 visitors to Berlin have taken a tour from Free Tours by Foot.
Updated: September 24th, 2020
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